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02.04.2019 Kategorie: Lehrgänge

Zugführer und Gruppenführer starten in eine neue Saison

Am 1. April 2019 ist – trotz noch vereinzelter Rest-Schneehaufen – die neue Saison in der Ausbildung für Zug- und Gruppenführer an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried gestartet. Und von nun an herrscht auf dem schuleigenen Übungsgelände wieder reger Betrieb. Denn mehr als die Hälfte der Lehrgangszeit verbringen die Teilnehmer damit, das Führen einer Gruppe oder auch eines ganzen Zuges in der Praxis und so nah wie möglich am realen Einsatzgeschehen zu üben.

So erwarten die Teilnehmer des zweiwöchigen Zugführer-Lehrgangs neben Theorieunterrichten in der ersten Woche so genannte Anfahrübungen (kürzere Einsatzübungen, in denen es insbesondere um die Ordnung des Raumes geht), Praxiseinheiten zum Belüften von Gebäuden im Brandeinsatz sowie eine Exkursion in Verbindung mit dem Thema Einsatzplanung. In der zweiten Woche folgen dann weitere, auch längere Einsatzübungen, Inhalte zur Bedeutung des vorbeugenden Brandschutzes für den Einsatz und erstmalig eine 90-minütige Unterrichtseinheit, die sich mit der Brandbekämpfung mittels Löschschaum befasst. Begleitend und vertiefend steht jedem Teilnehmer die seit 2018 eingesetzte Lehrunterlage zur Verfügung.

Im Gruppenführerlehrgang werden seit diesem Jahr die Grundzüge der allgemeinen Einsatztaktik noch intensiver geschult, um den Teilnehmern dieses einwöchigen Lehrgangs eine möglichst große Handlungssicherheit für eine höchstmögliche Bandbreite an Einsätzen zu vermitteln. Dies spiegelt sich auch im abschließenden Leistungsnachweis wieder, der von einem ehemals reinen Wissenstest auf eine kompetenzorientierte Taktikübung umgestellt wurde.