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13.12.2018 Kategorie: Feuerwehrschule

Eine Stadt zieht um

Die Planspielplattenstadt der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried ist im Zuge einer Umstrukturierung an einen neuen Lagerort umgezogen. Eine große Glasvitrine im Obergeschoss des Lehrsaalgebäudes dient zukünftig als Quartier für die Freistadt im Maßstab 1:87. Quasi als Nebeneffekt bringt das die mit Liebe zum Detail gestalteten Stadt- und Ortsteile gut zur Geltung. Die Platten können nun von allen Teilnehmern auch außerhalb des Unterrichts ausgiebig betrachtet werden.

Nachstehend einige technische Details:

Die 26 Planspielplatten bringen es mit jeweils 1,7 m² zusammen auf eine Gesamtfläche von rund 44 m². Die erste Platte wurde im Jahr 2000 gebaut, dann kamen jedes Jahr eine bis zwei Platten hinzu. Wir verfügen über eine durchgehende Autobahn- und ICE-Strecke von über fünf Metern Länge. Auf einigen Platten sind Häuser zum Wechseln vorhanden, das heißt, intakte Gebäude können gegen zerstörte Modelle ausgewechselt werden. Die Großschadenslage nach Flugzeugabsturz erstreckt sich beispielsweise über drei ganze Planspielplatten. Eine Massenkarambolage auf der Autobahn mit rund 60 Fahrzeugen und ein Unfall im Autobahntunnel mit realistischer Branddarstellung sind weitere Szenarien. Letzteres kann via Kamera auf eine Großleinwand übertragen werden. Auch ein großes Krankenhaus und ein Parkhaus, gestaltet nach der realen Vorlage in Bad Tölz, steht für große, aber auch kleinere Schadenslagen in der Führungslehre den angehenden Gruppen- und Zugführern zur Verfügung.

Markus Knobloch – der stolze Ersteller der Platten – und sein Kollege Christian Popp befüllen die Vitrine mit den letzten Platten.